Manche KI-generierte Bilder zeichnen sich durch auffallend giftige Farben aus. So funkelt ein üppiger Vorrat an Juwelen farbenfroh in einem Minenschacht, der aus unerfindlichen Gründen gut ausgeleuchtet ist …

Überraschend wirkt der Spielplan. Wenn man ihn aufklappt, richtet sich ein faltiges Gebirge gute 20 Zentimeter hoch auf. Was auf den ersten Blick wie schlampige Falztechnik anmutet, entpuppt sich als fulminante Kugelbahnrinne. In der kullern bunte Edelsteine vom Gipfel bis zum Auslass am Fuß des Gebirges.
Jeder Spieler hat eine Lore, in der sich bis zu drei Karfunkel transportieren lassen. Vor jedem Spieler ausliegende Schmuckstücke sind angefertigt, wenn die Lochstanzungen mit passenden Steinen belegt sind. Das bringt Punkte auf der Laufleiste.
Und so kann man in jedem Zug mit zwei Aktionen die Lore beladen, Schmuckkärtchen belegen, nutzlose Steine oben in die Rinne werfen, aber auch Sonderkarten ziehen oder einsetzen. Die haben es in sich, denn damit lassen sich die Mitspieler berauben oder Lorenladungen austauschen.
Klunker nehmen, transportieren, ablegen –das Familienspiel ist schnell verstanden. Der sich dreidimensional auffaltende Spielplan ist ein vorbildliches Beispiel, was heutzutage machbar ist.
Gem Forge von Valery Novikov und Alexei Safin, Illu. Oleg Proshin, Red. Anastasia Durova, Elznir JoeKas, 2 bis 4 Sp. ab 10 J., ca. 20 Min, ca. 28 €, elznir-games.de



