Der Mond. Seit Urzeiten beeinflusst er die Menschen auf der Erde. Endlich können wir Habitate einrichten und uns dort niederlassen. Doch die Idylle ist trügerisch und ein Blutbad steht bevor!

MoonColonyBloodbath

Alle errichten gleichzeitig ihre eigene Mondkolonie, bauen Gebäude, sammeln Rohstoffe und entwickeln ihre Infrastruktur. Der Spielablauf wird durch einen gemeinsamen Ablaufstapel bestimmt: Jede aufgedeckte Karte löst Ereignisse, Entwicklungen oder Twists aus, die neue Herausforderungen schaffen und oft die gesamte Runde betreffen. Gleichzeitig erweitern die Spieler diesen Stapel selbst und beeinflussen so den weiteren Verlauf der Partie. Während die Kolonien wachsen, nehmen Hunger, Katastrophen und fehlerhafte Roboter die Bewohner zunehmend ins Visier. Gebäude können geopfert werden, um Verluste abzufangen, bringen ihre Bevölkerung jedoch zurück in die Kolonie und lösen oft weitere Effekte aus. Das Spiel endet, sobald eine Kolonie vollständig zusammenbricht oder das letzte Ereignis erreicht wird. Dann gewinnt, wer die meisten Überlebenden besitzt.

Jede Partie entwickelt dadurch ihre eigene Geschichte aus Ausbau, cleverem Timing und kontrolliertem Chaos. Die im 50iger-Jahre-Comicstil gehaltene Grafik und die humorvollen Texte lockern das makabere Thema auf.

Moon Colony Bloodbath von Donald X. Vaccarino, Illu.: Franz Vohwinkel, Red. André Maack, Tristan Schwennsen, Ravensburger, 1 – 5 Sp. ab 14J., ca. 60 Min., ca. 40 €, ravensburger.de

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