Wir lassen Farbverläufe auf einem gemeinsamen Raster entstehen und versuchen, als erster alle Handkarten abzulegen. Neue Karten müssen benachbarte Farben zeigen, aber gleiche Farben dürfen niemals direkt angrenzen. Der Farbkreis bestimmt erlaubte Übergänge. Dadurch entsteht ein taktisches Puzzle mit ständig wechselnden Möglichkeiten.
Jeder Zug besteht aus Anlegen, Effekt und optionaler Spezialfähigkeit. Besonders spannend wirken die Anlegeeffekte. Wer geschickt mehrere Karten berührt, erhält starke Vorteile: drei angrenzende Karten erlauben einen Joker. Vier Nachbarn bringen sogar zwei Joker ins Spiel. Diese verdeckten Karten gelten als jede Farbe. Dadurch entstehen überraschende Kombinationen und neue Wege.
Zusätzliche Spezialfähigkeiten verändern ständig die Lage. Magnete zwingen Gegner zu bestimmten Zügen, Schlösser blockieren wichtige Felder vorübergehend. Geschenke tauschen Karten zwischen Spielern und Extrazüge ermöglichen schnelle Kombinationen.
Wer nur noch eine Handkarte besitzt, muss sie offen zeigen. Dadurch wächst der Druck auf alle Beteiligten. Endet der Nachziehstapel, gewinnt die kleinste Resthand. Chroma verbindet Farbgefühl, Vorausplanung und direkte Interaktion besonders clever.
Chroma von Vincent Sénécat. Illu: Pierre Lippuner, Red.: Lorenz Vollenweider, Game Factory, 2 – 6 Sp. ab 8 J., ca. 30 Min., ca. 11 €, gamefactory-games.com

