Wer wollte nicht schon immer einen Elmsgleiter, eine Kadaverkrabbe oder ein Stachelmaul als Haustier haben? Zumindest spielerisch gelingt uns das jetzt mit der Monster Expedition. Jeder hat drei Landschaftskarten mit einem Camp, die anfangs auf die einfachste Position gedreht sind.

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Ein paar der stimmig gestalteten Monsterkarten liegen offen aus und zeigen uns, wo die Monster zuhause sind und wie wir sie fangen können, nämlich mit
einem geschickten und ausreichend hohen Würfelwurf. Und prima: Dafür gibt’s am Ende Punkte. Haben wir uns für einen der Exoten entschieden, der vielleicht in den Wolkenlanden lebt, werfen wir die im Camp angegebenen Würfel. Stets legen wir gleiche Zahlen heraus und würfeln weiter, bis wir die richtige Augenzahl, den Jagdwert, erreicht haben. Passt es, kommt das Tierchen in unseren Zoo. Reicht der Wurf nicht, können wir einen Käfig kaufen, immerhin auch für ein paar Punkte gut. Jetzt überprüfen wir noch die herausgelegten Werte. Sind sie klein genug, verbessern wir unsere Camps. Dazu drehen wir die Landschaftskarte um 90 Grad.
 
Das schlägt sich in zusätzlichen Würfeln nieder. Und die brauchen wir, um noch verrücktere Monster zu fangen. Manchmal partizipieren die Mitspieler an ​unseren Würfen. Das gibt ein bisschen Extra-Pep. Monster Expedition ist mit fein dosierter Interaktion ein wirklich schlaues Würfelspiel aus einer tollen Fantasywelt. Aber auch da kann man sich kräftig verzocken...
 
Monster Expedition: von Alexander Pfister bei Amigo, Grafik von Dennis Lohausen, Michael Menzel, Oliver Schlemmer, 1 bis 4 Spieler ab 12 Jahren, ca. 30 Minuten, ca. 24 €

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