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Manchmal braucht es keine Geschichte, auch abstrakte Spiele haben ihre Daseinsberechtigung.

Als Spielplan dient ein beidseitig bedrucktes Tableau. Es zeigt jeweils in einem drei mal vier Gitter zwölf Zahlen von 1 bis 4. Und die sind mit vier unterschiedlichen Farben unterlegt.

Tippi Toppi Hoch Hinaus!
Als Spielmaterial findet sich in der Schachtel ein dicker Stapel stabiler Pappstücke, die, wie Dominosteine, auch jeweils zwei Zahlen zeigen. Dazu kommt ein kleiner Vorrat halb so großer Stücke mit dem Aufdruck Null. Und als Herzstück des Geschehens ein Satz Karten mit Aufgaben. Die lauten dann etwa: „Es gibt kein GRÜN am Rand“, „Genau ein ORANGE sichtbar“, „Die Summe von LILA ist 13“ oder „PINK in drei Höhen“.

Jeder hat stets drei Pappteile auf der Hand. Mit einem werden zwei Zahlen überdeckt, um ein Bild zu erzeugen, das eine Aufgabe erfüllt. Die Teile müssen immer auf zwei anderen liegen, und wenn da eine Hälfte fehlt, kann man die schwarzen Nuller als Joker einsetzen.

Ohne Farben oder Zahlen auf der Hand zu erwähnen, darf man sich absprechen, denn es ist ein kooperatives Spiel. Entweder schaffen es die Spieler gemeinsam, alle Aufgaben zu erfüllen. Oder es gibt keine Joker mehr und es lässt sich mit den restlichen Plättchen keine Aufgabe mehr erledigen.

Mit Varianten kann der Schwierigkeitsgrad angepasst werden, sodass ein herausforderndes Spielerlebnis entsteht.

Tippi Toppi Hoch Hinaus! von Lars Ehresmann, Illu: Daniel Müller, Red: Nicolas Niegsch, Schmidt, 1 – 4 Sp. ab 8 J., ca. 30 Min., ca. 18 €, schmidtspiele.de