Wieder wetteifern wir darum, die prächtigste Zivilisation der Antike zu errichten – inklusive eines Weltwunders natürlich.
Zentrales Element ist das Forum, eine Würfelschale, in der die farbigen Aktionswürfel gemischt werden. Ihre Position bestimmt den Preis: Während manche Würfel kostenfrei sind, verlangen andere den Einsatz wertvoller Münzen.
Alle wählen simultan einen Würfel, ohne ihn zu entfernen – er steht also allen zur Verfügung. Ziel ist es, passende Felder auf dem eigenen Tableau anzukreuzen. Die Baukosten deckt primär die Lagerhalle; fehlende Rohstoffe müssen teuer mit Gold bezahlt werden. Wer nicht bauen kann oder will, arbeitet am Weltwunder oder passt für neue Münzen.
Besonders ist die direkte Interaktion: Kasernen vergleichen die militärische Stärke direkt mit der linken oder rechten Nachbarstadt, was Siegpunkte generiert. Zudem bringt die Akademie strategische Tiefe: Sie schaltet mächtige Spezialwürfel frei. Erst nach Aktivierung dürfen diese genutzt werden, um etwa Spionage zu betreiben oder Gilden zu nutzen.
Das kurzweilige Spiel endet, sobald eine Person drei Boni erreicht hat. Nach einer finalen Runde gewinnt, wer durch Gebäude, Militärsiege und sein Weltwunder die meisten Punkte erreicht hat. Gerne wird dann eine Revanche verlangt, um es mit einer anderen Zivilisation besser zu machen.
7 Wonders Dice von Antoine Bauza, Illu: Agnès Ripoche, 2 bis 7 Sp. ab 10 J., ca. 30 Min., ca. 28 €, asmodee.de